15 Thesen für eine digitale Energiewelt

Branchenpapier fasst Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zusammen

Die Digitalisierung hat einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewelt. Die zentralen Chancen und Herausforderungen dieses Prozesses aus Sicht der Energiebranche fasst ein neues, von der Deutschen Energie-Agentur (dena) herausgegebenes Thesenpapier zusammen. Basis der insgesamt 15 Thesen sind Stellungnahmen von Marktteilnehmern, die auf einer Dialogveranstaltung im Rahmen des dena-Projekts „Digi4E“ vorgestellt und diskutiert wurden. Die formulierten Positionen nehmen zum Teil Bezug auf das Impulspapier „Strom 2030“, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im September 2016 eine breit angelegte Diskussion zur Zukunft der Stromversorgung eröffnet hat.

In 15 Kapiteln enthält das Papier Thesen zu Themen wie Marktgestaltung, zukünftigen Geschäftsmodellen, Datensicherheit oder zur Rolle der Kunden und formuliert Lösungsansätze für eine digitalisierte Energiewirtschaft. Das Papier verdeutlicht, dass die Branche  in der Digitalisierung einen wichtigen Treiber für die Energiewende sieht. Der Einsatz neuer Technologien könne  entscheidend dazu beitragen,  Effizienz- und Flexibilitätspotenziale zu erschließen und nutzbar zu machen.

15 Thesen auf dem Weg in eine digitale Energiewelt

Die integrierte Energiewende, insbesondere die Flexibilisierung des Stromsystems sowie die Verbindung dezentraler Energieerzeuger und die regionale und zeitliche Optimierung von Erzeugung und Verbrauch seien dabei die Handlungsfelder, in denen sich schon jetzt ein starker Einfluss digitaler Technologien abzeichne. Eine wichtige Voraussetzung sei jedoch die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen. Das Thesenpapier steht als kostenloser Download zur Verfügung.

 

Über das dena-Projekt Digi4E

Die „15 Thesen auf dem Weg in eine digitale Energiewelt“ entstanden im Rahmen des  dena-Projekts „Analysen und Dialogprozesse zur Unterstützung der Digitalisierung im Bereich Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ (kurz: „Digi4E“). Das Querschnittsprojekt zur Analyse und Entwicklung neuer Märkte im Rahmen der Digitalisierung der Energiewirtschaft bringt Entscheider aus Politik und Wirtschaft für einen branchenübergreifenden Dialog und Erfahrungsaustausch zusammen. Durch Marktbeobachtungen und fortlaufende Analysen gibt es einen transparenten Überblick zu aktuellen Entwicklungen und leitet daraus Empfehlungen für Rahmensetzung und branchenübergreifenden Koordinationsbedarf ab. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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