Integrated Energy Plaza

Lösungen für die Energiewende 2.0

Das Energiesystem der Zukunft ist digital, vernetzt und erneuerbar. Davon konnten sich die Besucher der HANNOVER MESSE 2017 vom 24. bis 28. April in der interaktiven Sonderausstellung Integrated Energy Plaza selbst überzeugen. Dessen begleitendes Forenprogramm hat die dena als Partner federführend mitgestaltet.

Integrated Energy Plaza Hannover Messe 2017 Panel

Als Teil der Leitmesse Energy fand die Integrated Energy Plaza in diesem Jahr zum zweiten Mal im Rahmen der HANNOVER MESSE statt. Was die Energy ihren Besuchern auf rund 43.000 Quadratmetern präsentierte, fasste die Plaza in einem begehbaren Showroom kompakt zusammen. Dieser bildete mit circa 20 Ausstellern das gesamte integrierte Energiesystem ab – von der Energieerzeugung über die Verteilung und Speicherung bis hin zum Verbrauch. Die Hauptthemen des Forenprogramms waren in diesem Jahr neben Sektorkopplung und Digitalisierung auch Industrie 4.0 und Flexibilitätsoptionen.

SINTEG: Technologien in Schaufensterregionen erproben

BAFA-Präsident Andreas Obersteller mit dena-Chef Andreas Kuhlmann

Eines der Highlights im Programm der Integrated Energy Plaza war die Vorstellung der fünf Modellregionen des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energienutzung – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG), moderiert von dena-Chef Andreas Kuhlmann. Das SINTEG-Programm wurde vom Bundeswirtschaftsministerium aufgesetzt. Sein Ziel ist es, in Schaufensterregionen technologische Lösungen für die integrierte Energiewende zu entwickeln und zu erproben, die dann großflächig zum Einsatz kommen können. Die Schaufenster decken unterschiedliche Regionen und Themen der Energiewende ab. „Designetz“ beispielsweise erprobt die optimierte Nutzung von Flexibilität in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Und das SINTEG-Projekt WindNODE im Nordosten Deutschlands zielt darauf ab, erneuerbare Energien, Stromnetze und Verbraucher mithilfe der Digitalisierung effizient zu verbinden. Im Anschluss an die einzelnen SINTEG-Projektvorstellungen fand eine Paneldiskussion mit den Projektverantwortlichen von innogy, EWE, HAW Hamburg, Fichtner, 50Hertz und Andreas Kuhlmann statt.

Netzflexstudie: Speicher mehrfach nutzen und Kosten senken

Auch die Integration von Speichern und anderen Flexibilitäten in die Stromversorgung war ein Programmschwerpunkt der Integrated Energy Plaza. Neben Vorträgen zu Demand Side Management und Anreizen zur Flexibilisierung wurde auch die Netzflexstudie der dena auf der Bühne von Projektleiter Stefan Mischinger vorgestellt. Die Netzflexstudie gibt unter anderem Aufschluss darüber, wie mit der Mehrfachnutzung von Speichern und anderen Flexibilitätstechnologien die Kosten der Energiewende deutlich gesenkt werden können. Unter Moderation von Hannes Seidl, Bereichsleiter Energiesysteme und Energiedienstleistungen bei der dena, diskutierten Referenten und Publikum abschließend über Potenziale der Flexibilisierung.

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