Interview im Fachmagazin HZwei

Regierung muss Stellschrauben lösen

Im Interview mit dem Fachmagazin HZwei erklärt Andreas Kuhlmann, warum die Rahmenbedingungen für den raschen Ausbau erneuerbarer Energien schnell beschlossen werden müssen und welche Bedeutung Wasserstoff für die integrierte Energiewende hat.

Foto: Getty Images/Sean Gladwell

"Der Deckel für die Windenergie auf See lässt sich heute nicht mehr sachlich begründen. Das Ausbauziel sollte deshalb heraufgesetzt werden. Erstens stammt der Deckel aus einer Zeit, in der das Kostensenkungspotenzial des Ausbaus der Windenergie auf See zu zurückhaltend eingeschätzt wurde. Seitdem sind Kostensenkung und Technologieentwicklung bei Offshore-Strom rasant vorangeschritten. Zweitens wird der Strom, den diese Windkraftanlagen zukünftig erzeugen, dringend benötigt. Wir haben durch den Koalitionsvertrag ambitionierte politische Ziele für den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung. In 2030 sollen 65 Prozent der Bruttostromerzeugung aus Erneuerbaren stammen. Gleichzeitig deutet sich an, dass wir bei Windkraft an Land nicht so schnell vorankommen, wie notwendig und politisch beabsichtigt. Drittens gibt es eine wachsende Nachfrage aus den Sektoren Mobilität, Industrie und Gebäude nach erneuerbarem Strom."

Weitere Informationen zum Fachmagazin HZwei unter www.HZwei.info

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Das komplette HZwei-Interview aus der Nummer 2/2020 können Sie hier