Plattform Digitale Energiewelt

Digitalisierung der Energiewende mitgestalten

Auf der Handelsblatt-Tagung Digitale Energiewirtschaft hat dena-Chef Andreas Kuhlmann das Grundsatzpapier der Plattform Digitale Energiewelt vorgestellt – ein Plädoyer für neue unternehmerische Netzwerke und innovationsfreundliche Wettbewerbsbedingungen.

Digitalisierung der Energiewende mitgestalten

In atemberaubendem Tempo hat die Digitalisierung in den letzten Jahren Einfluss auf alle Lebensbereiche genommen. Von dieser Entwicklung bleibt auch die Energiewelt nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Bereits heute spielen zum Beispiel intelligente Netze, die Optimierung von Prozessen mithilfe digitaler Lösungen und IT- basierte Geschäftsmodelle eine immer größere Rolle. Hierzu hat die Plattform Digitale Energiewelt jetzt ein Grundsatzpapier veröffentlicht. Es fasst die Ideen und Handlungsfelder für die digitale Zukunft des Energiemarktes zusammen. Beispielsweise geht es um die Analyse großer Datenmengen zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und zur Unterstützung der Energiewende. 

dena-Chef Andreas Kuhlmann

Andreas Kuhlmann präsentierte das Grundsatzpapier im Namen der Plattform auf der Digitalisierungskonferenz des Handelsblatts. Dabei verwies er auf die Notwendigkeit, angesichts der Digitalisierung neu über die Energiewende nachzudenken: „Wir müssen erst einmal eine Vorstellung davon entwickeln, welche Entwicklungspfade sich bei der Energiewende noch zeigen könnten. Disruptive Entwicklungen brauchen disruptives Denken, bei den Akteuren in der Wirtschaft, aber auch in der Politik.“

Sektorübergreifende Kooperationen wichtig für digitale Energiewende

Im Anschluss lud die dena 30 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Executive Dinner ein, um über die nächsten Schritte der zukünftigen Energiepolitik im Bereich Digitalisierung zu diskutieren. Anwesend war auch Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Er betonte: „Um hier Erfolge für den Standort Deutschland zu erzielen, sind branchen- und sektorenübergreifende Kooperationen nötig.“

Aus diesem Grund gehören zur Plattform Digitale Energiewelt neben Unternehmen und Verbänden der Energie- und Gebäudewirtschaft auch IT-Experten und Partner aus dem Messwesen sowie Technologiehersteller und freie Berater. Ihr Ziel ist es, in den nächsten Jahren die digitale Energiewelt zu gestalten. Dafür zeigt sie die Chancen der Digitalisierung auf und entwickelt konkrete Erfolgskriterien für Wirtschaft und Politik. Das Grundsatzpapier gibt dazu einen wichtigen Anstoß.

Zum Projekt Plattform Digitale Energiewelt

Zum Interview mit Andreas Kuhlmann zur Plattform Digitale Energiewelt

Zum Factsheet Plattform Digitale Energiewelt

Zur Rede von Andreas Kuhlmann auf der Handelsblatt-Tagung