Gebäudemodernisierung

dena-Sanierungshelden ausgezeichnet

Im Sanierungshelden-Wettbewerb suchte die dena die besten Modernisierungsgeschichten privater Hausbesitzer. Die Sieger stehen nun fest – doch gewonnen haben letztlich alle Teilnehmer.

Vom überraschenden Fund im Dielenfußboden über abenteuerliches Wohnen während der Umbauten bis hin zu spürbar mehr Lebensqualität – mit spannenden Geschichten nahmen rund 100 Ein- und Zweifamilienhausbesitzer am Wettbewerb „Sanierungshelden“ teil. Die Bewerber erzählten, wie sie die energetische Sanierung ihrer eigenen vier Wände erlebt oder warum sich die Umbauten für sie besonders gelohnt haben.

„Die Gewinner und ihre Geschichten machen die menschliche Seite der Energiewende greifbar“, sagte Kuhlmann. „Es sind Menschen, die die Energiewende durch ihr Handeln voranbringen, zum Beispiel durch eine energetische Sanierung ihres Hauses. Die Geschichten dieser Menschen wollen wir mit dem Wettbewerb Sanierungshelden ins Rampenlicht rücken und so zum Mitmachen anregen.“

Der prominent besetzten Jury, zu der unter anderem Kabarettist und Geschichtenerzähler Horst Evers sowie Filmregisseur Dennis Gansel zählten, fiel es schwer, aus den vielen unterhaltsamen Berichten die Sieger in den verschiedenen Kategorien auszuwählen.

Sonderpreis in der Kategorie „Mein(e) Energieberater(in) und ich“ v. l. n. r.: Energieberater Thomas Langer, Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, dena; Kai-Thorsten Buchele Foto: dena

In der Kategorie Komplettsanierung zum Effizienzhaus gewannen Christine und Oliver Schikora aus Münnerstadt/Bayern. Sie verwandelten ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in ein modernes Effizienzhaus. Während der Sanierungsarbeiten stießen sie auf erstaunliche historische Fundstücke, unter anderem eine Flaschenpost mit dem Gründungsdokument einer „Bande“ junger Gymnasiasten aus dem Jahr 1873 unter den Bodendielen.

Kai Dehler aus dem nordrhein-westfälischen Odenthal verwandelte einen schmucklosen 70er-Jahre-Bau in ein attraktives Zuhause im typischen Schwedenhaus-Stil – inklusive roter Fassade und weißen Fensterrahmen. Die Sanierung brachte ihm und seiner Familie eine Energieersparnis von zwei Dritteln sowie den ersten Platz in der Kategorie Heizung und Erneuerbare Energie ein.

In der Rubrik Dämmung und Fenster überzeugte die Geschichte von Jana und Thomas Deickert aus Bochum. Das Ehepaar fand spontane Unterstützung bei der Kinderbetreuung und hatte so den Rücken frei, um die eigenen vier Wände energieeffizient zu modernisieren.

Der Sonderpreis Mein(e) Energieberater(in) und ich ging an Kai-Thorsten Buchele und seinen Energieberater Thomas Langer aus Leipzig. In der Zusammenarbeit gelang es dem Team, ein Haus mit Geschichte energetisch zu modernisieren. Das Gebäude bestand aus drei Teilen, die in unterschiedlichen Bauphasen errichtet wurden. Der älteste Teil stammte aus den 1940er-Jahren. Entsprechend groß war die Herausforderung, das komplette Haus auf einen modernen energetischen Stand zu bringen.

Preisverleihung in Kooperation mit dem KfW-Award

1. Platz in der Kategorie „Heizung und erneuerbare Energien“ v. l. n. r.: Klaus, Sigrid und Kai Dehler, Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und Jurymitglied des Wettbewerbs; Andreas Kuhlmann, dena; Carola Ferstl, n-tv Foto: © dena

Die Erstplatzierten in den Hauptkategorien erhielten Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro. Der Sonderpreis wurde mit 1.000 Euro prämiert. Die dena und die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) kürten die Sieger bei einer feierlichen Preis- verleihung in Kooperation mit dem KfW-Award am 23. Juni in Berlin. Einige Wettbewerbsgeschichten stellte die dena bereits Anfang Juni den Besuchern der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue in Berlin vor.

Die Platzierungen der Finalisten sowie ausführliche Multimedia-Reportagen zu den prämierten Geschichten stehen unter www.sanierungshelden.de bereit.