Der zweite Kongress-Tag im Rückblick

Herzlichen Dank und bis zum nächsten dena-Kongress!

Wir danken den 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am dena-Kongress und Ihnen für Ihr Interesse an unserer Live-Berichterstattung! Nach vier Plenen, elf Modulen, einer Paneldiskussion, einem Award-Launch und 15 Preisverleihungen verabschieden wir uns bis zum nächsten Jahr.

Der dena-Kongress 2018 findet vom 26. bis 27. November 2018 statt. Wir freuen uns auf Sie!

Das Team von @dena_news und dena.de sagt Tschüss und bis zum nächsten #denakongress am 26. und 27. November 2018. Wir freuen uns schon!

+++ Module H, I, J und K +++

Modul I: Integriert und vielfältig: Kommunen als Treiber der Energiewende

Preisverleihung

Die Stadt Herten im Ruhrgebiet ist auf dem dena-Kongress als erste dena-Energieeffizienz-Kommune in Nordrhein-Westfalen zertifiziert worden. Gewürdigt wird damit die erfolgreiche Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagementsystems in der Stadtverwaltung. mehr lesen

Übergabe des Zertifikats an die Stadt Herten auf dem dena-Kongress 2017: Dr. Babette Nieder, Vorsitzende des Klimabündnisses Gelsenkirchen-Herten e. V. und Geschäftsführerin der Hertener Beteiligungsgesellschaft (links) und Kristina Haverkamp, dena-Geschäftsführerin. Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena).

Die Energiewende ist ein Transformationsprozess, dessen Erfolg nicht nur vom Handeln der Bundes- und Länderebene abhängt, sondern auch zum großen Teil in den einzelnen Kommunen entschieden wird.

Podiumsdiskussion

Dr. Babette Nieder: Sie müssen immer beides haben: bottom-up und top-down, sonst funktioniert das nicht.

Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB): Wir haben 12.000 völlig unterschiedliche Kommunen in Deutschland. Da gibt es Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die bringen das voran. Doch, sie müssen den Stadtrat mitnehmen, die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Und sie müssen die finanziellen Mittel haben. 

Kommunen können bei Energie bzw. Energieeffizienz richtig Geld einsparen.

Ein zentraler Masterplan für Kommunen würde die Kommunen überfordern. 

Michael Ilk, Bürgermeister und Leiter Dezernat III – Bauen, Technik, Umwelt, der Stadt Ludwigsburg: Wir können nicht darauf warten, was in Berlin passiert. Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen.

Podiumsdiskussion im Modul I: Integriert und vielfältig: Kommunen als Treiber der Energiewende

Kurzimpuls

Wie die erfolgreiche Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagementsystems in der Stadtverwaltung gelingen kann, zeigt die Stadt Herten im Ruhrgebiet. 

Dr. Babette Nieder, Vorsitzende, Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V., Geschäftsführerin, Hertener Beteiligungsgesellschaft mbH:

  • Ziel der Stadt Herten ist die Klimaneutralität 2050; wir erarbeiten einen Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“
  • Herten war die größte Bergbaustadt Europas in den 1970er-Jahren.
  • Wir müssen eine Story erzählen, um die Bürgerinnen und Bürger abzuholen. Unsere Story ist die „Allee des Wandels“: ein Radweg mit App. In der App erklären Schülerinnen und Schüler den Wandel Hertens.

Einführender Vortrag: Status quo und Zukunft der urbanen Energiewende

Prof. Dr. Bernd Hirschl, Forschungsfeldleiter, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg:

  • Städte sind für 70 bis 80 Prozent der Energieverbräuche und auch der CO2-Emissionen verantwortlich.
  • Allein Berlin verbraucht so viel Energie wie ganz Kroatien.
  • Gleichzeitig werden Städte als politische Akteure immer sichtbarer und aktiver.
  • Quartierskonzepte sind ein wichtiger Weg.

Modul H: Energie. Zukunft. Industrie.

Industrie 4.0 meets Energiewende 2.0. Die Wirtschaft ist ein zentraler Akteur der Energiewende und auf globaler Ebene ein wichtiger Partner zur Eindämmung des Klimawandels. Dieses Modul präsentiert innovative Technologie-Ansätze der Wirtschaft zur Vermeidung und Verminderung von Treibhausgasen in der Industrie. Es beleuchtet Effizienz- und Ressourcenstrategien im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit und zeigt dabei, welchen Hebel die Digitalisierung bietet.

Modul J: Smart, nachhaltig, komfortabel: Die Zukunft energieeffizienter Gebäude

Das Gebäude der Zukunft muss vieles leisten: Es soll maximalen Komfort bieten, ästhetisch anspruchsvoll, nachhaltig und digital vernetzt sein. In diesem Modul widmen wir uns der Frage, welche Innovationen die Anforderungen der Zukunft erfüllen, welche Bedingungen vorherrschen müssen, um smarte Gebäude zu bauen und wie die Bewohner mit einbezogen werden können.

Modul K: Industrielle Abwärme in der Praxis: The next big thing?

Abwärme in der Industrie kann für die Energieeffizienz eine Schlüsselrolle spielen: Zum einen ist sie eine bislang weitgehend ungenutzte Energiequelle für Unternehmen und zum anderen ist ihr Potenzial zur Senkung klimaschädlicher Emissionen so immens, dass eine positive Auswirkung im Hinblick auf das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele erwartet wird. Dabei ist die Bandbreite der Abwärmevermeidung und -nutzung groß. Wie auch die heute vorgestellten Projekte zeigen:

  • Der Kupferhersteller Aurubis AG, mit dessen Abwärme die enercity Contracting Nord GmbH zukünftig die Hamburger Hafencity Ost beheizt.
  • Die Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG, die den Wärmeverbrauch beim Lackieren um über 40 Prozent senkt.
  • Die Nestlé Deutschland AG, in deren Werk in Hamburg Abwärme zur Kälteproduktion eingesetzt wird.
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+++ Modul G: Artificial Intelligence, Blockchain, Big Data: Was bringt’s für die Energiewende? +++

Schon jetzt verändern digitale Lösungen die Energiewelt spürbar. Technologien wie die Blockchain haben nicht nur das Potenzial, die Kosten von Prozessen und Transaktionen deutlich zu reduzieren; sie könnten das bestehende System auch grundlegend verändern. Daten werden immer wertvoller.

Das Modul zeigt Ansätze, wie etablierte Unternehmen und Start-ups die Chancen der Digitalisierung nutzen, sie in eigene Business Cases übertragen oder Pilotprojekte in hochinnovativen Bereichen anstoßen. Dies wird anhand der drei Zukunftstechnologien Artifical Intelligence, Blockchain und Big Data aufgezeigt.

Markus Bechmann, Vice President Digital Strategy, SAP SE: Big Data ermöglicht neue Geschäftsmodelle bei der Anlagenoptimierung, Betriebsoptimierung und Lageroptimierung.
Die grenzübergreifende Blockchain-Struktur ist ein schwieriges Thema. Erste Anwendungen werden eher lokaler Natur sein. 

Ariette Franke, Data Business Developer, TenneT TSO B.V.: Blockchain kann zur Stabilisierung des Stromsystems beitragen.

In einem Pilotprojekt mit der sonnen GmbH testen wir die Verbindung von Heimspeichern und Ladestationen. 

Lysander Weiss, MotionWerk GmbH: Infrastruktur, Mobilität und Energieanbieter müssen besser vernetzt werden.

Für die Elektromobilität muss es möglich sein, an vielen verschiedenen Ladestationen von vielen verschiedenen Anbietern laden zu können. Die Blockchain erleichtert das, schnell und sicher. 

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+++ Round Tables zu Trend-Themen und Best Practices der Energiewende +++

Hier dreht sich alles um themenspezifische Vernetzung. Nach einem kurzen Impuls eines Tischgastgebers diskutieren die Teilnehmenden in kleinen Tischrunden mit jeweils maximal zehn anderen.

+++ Module D, E und F +++

Den Kongress-Teilnehmenden stehen nun drei Module zur Auswahl:

  • Modul D: Welche Infrastruktur braucht die Integrierte Energiewende?
  • Modul E: Energiewende im Gebäude: Perspektiven & Szenarien & Gebäudehülle 2.0
  • Modul F: Mobilitätskonzepte der Zukunft

Parallel dazu können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zum Speed Networking treffen.

Modul D: Welche Infrastruktur braucht die Integrierte Energiewende?

In jedem Transformationsprozess gibt es Gewinner und Verlierer. Wer ist das in punkto Infrastruktur? Welche (heutigen) Strukturen werden künftig nicht mehr oder nicht mehr im bisherigen Ausmaß gebraucht? Und welche Netzinfrastrukturen müssen sich deutlich wandeln?

Podiumsdiskussion

mit Barbie Kornelia Haller, Referatsleiterin ökonomische Grundsatzfragen der Energieregulierung, BNetzA; Dr. Stefan Küppers, Geschäftsführer „Technik“ Westnetz; Hans-Joachim Polk, Vorstand Infrastruktur/Technik, VNG Gruppe; Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende ENTEGA Energie GmbH; Dr. Christina Elberg, Geschäftsführerin ewi Energy Research & Scenarios gGmbH

Hans-Joachim Polk: Wir müssen zu einem integrierten Netzentwicklungsplan kommen, bei dem verschiedene Punkte sinnvoll geprüft werden: Kosteneffizienz, Erhalt und Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, faire Behandlung von Power-to-X-Technologie.

Barbie Kornelia Haller: Die zentrale Frage ist doch, wie biete ich Chancen für viele Unternehmen, auch aus anderen Branchen, in diesen Flexibiltätsmarkt reinzukommen. Wer Gewinner und Verlierer ist, wird sich dann zeigen.

Wir haben die Debatte um Anreizregulierung gerade hinter uns. Wir als Bundesnetzagentur sind uns einig, dass der Regulierungsrahmen nochmal überarbeitet werden müsste. Wie kann man das System so gestalten, dass es technologieoffen und zukunftsgewandt wird?

Dr. Marie-Luise Wolff: Wenn eine Infrastruktur sich neu entwickelt, heißt das nicht, dass die alten Spieler keine Rolle mehr spielen.

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Impulsvorträge

Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA Energie GmbH: Der Unterschied zwischen China und Deutschland ist nicht nur die Fläche, sondern dass wir eine Infrastruktur haben, die seit über 100 Jahren besteht. Um nur eine Herausforderung zu benennen: Wie sieht die ideale Wärmeversorgung für eine Gebäudestruktur aus, die sowohl ungedämmte Altbauten als auch moderne Passivhäuser umfasst?

Es gibt kein Handbuch, wie man eine Stadt umbaut, damit sie smart wird.

Es geht nicht mehr um einzelne Leuchtturmprojekte. Jeder Bürger muss spüren, dass sich was tut, in seiner Stadt.

Prof. Dr. Xianzhang Lei, Director General, State Grid Co.: In den letzten zehn Jahren hat China sehr große Fortschritte gemacht. Wir haben im Zeitraum von 2006 bis 2014:

  • 330GW Wasserkraft
  • 78 GW Photovoltaik
  • 169 GW Windkraft

installiert. In allen drei Bereichen wachsen wir damit am schnellsten in der Welt.
Um erneuerbare Energien von Westchina nach Ostchina zu transportieren, haben wir in den letzten Jahren viele Übertragungsnetze auf einer Entfernung von über 1.000 Kilometern gebaut.

Zudem hat sich China das Ziel von fünf Millionen Elektroautos bis 2020 gesetzt. Doch auch in China ist die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ein Problem: Allein in Peking gibt es sechs Millionen Autos. Wenn das alles E-Autos wären, bräuchte man sechs GW Peak-Leistung, um alle zu laden.

Dr. Christina Elberg, Geschäftsführerin EWI energy research, sieht drei Trends: 1. den starken Ausbau der erneuerbaren Energien weiterhin, 2. die stärkere Integration der industriellen Sektoren, 3. Digitalisierung. Frage ist, wie beeinflussen diese drei Trends die Energieinfrastruktur?

Modul E: Energiewende im Gebäude: Perspektiven & Szenarien & Gebäudehülle 2.0

Ohne eine drastische Reduktion des Energiebedarfs im Gebäudebestand funktioniert kein Energiewende-Modell. Fakt ist aber: Alle für die energetische Sanierung der Gebäudehülle wichtigen Produkte und Kompetenzen sind zwar seit Jahren verfügbar – werden aber noch viel zu zögerlich und sporadisch genutzt. Was muss passieren?

Modul F: Mobilitätskonzepte der Zukunft

Der Verkehrssektor verursacht knapp 18 Prozent der Emissionen in Deutschland. Rund 96 Prozent dieser Emissionen resultieren aus dem Straßenverkehr. Welche Ansätze und Konzepte gibt es für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft?

Speed Networking

In vierminütigen Gesprächen stellen sich zwei Kongressteilnehmende einanderer gegenseitig vor, finden Anknüpfungspunkte und tauschen Visitenkarten. Danach wechseln sie zum nächsten Gesprächspartner.

+++ Panel: Urban Energy Transition: Digitale Energiewelt Kommune +++

Manfred Ackermann: Emden ist schon seit vielen Jahren eine Energiewendestadt. Digitalisierung ist ein Hebel, um die Energiewende weiter umzusetzen. Wir haben eine digitale Vision für Emden formuliert.
Der Oberbürgermeister von Emden hat volle Rückendeckung für das Projekt gegeben. Es ist wichtig, dass die Politik eingebunden ist. Aber einer in der Stadt muss das Thema persönlich treiben. 

Man muss sich auf eine „Digital Journey“ einlassen. Peu à peu schauen, wie die Geschäftsmodelle aussehen. Mann muss risikofreudig sein, sich einfach darauf einlassen. Natürlich wollen wir am Ende auch etwas verdienen, aber erst mal müssen wir den Anfang machen. 

Wir müssen sehen, wie wir die Bevölkerung mitnehmen. Wenn man immer nur Power-Point-Präsentationen macht, dann schafft man das nicht. In Emden bieten wir dafür eine App an. Innerhalb von drei Monaten hatten über 20 Prozent der Bevölkerung die App heruntergeladen.

Achim Südmeier: Man braucht Kooperationsfähigkeit. In Köln war es so, dass ein großes Wohnungsunternehmen über Mieterstrom zum Energieversorger werden wollte. So kamen wir ins Gespräch, auch mit der Stadt Köln und haben ein ganzheitliches Konzept entwickelt. Entscheidend dafür ist: eine Plattform für Internet of Things, wo alle Daten zusammenlaufen.  

Wir müssen sektorübergreifend denken, wenn wir die Synergien angehen wollen. Sonst erreichen wir die Einsparziele nicht. 

Energiewende ist ohne Digitalisierung ist schlichtweg nicht darstellbar. Das eine ist notwendig, um den Rest erfolgreich zu machen. 

Das Interessante ist, wenn man sich verschiedene Städte ansieht: Wir kommen nicht zu denselben Antworten, selbst bei identischen Fragestellungen.

Dr. Bernd Koch: Siemens kooperiert mit der SmartCity Emden in verschiedenen Feldern. Dabei interessiert uns auch die Frage: Wie funktioniert der Draht zwischen Unternehmen und Kommunen? Und: Was macht eine Stadt attraktiv? Wie bieten wir Komfort, Lebensqualität.
Generell ist es beim Thema smarte Stadt so, dass die Zukunft bereits begonnen hat, es aber noch keinen voll etablierten Markt gibt.

Andreas Kuhlmann: Die Sache mit der urbanen Energiewelt: Was ist das eigentlich? Dieses Thema wird eines der Kernthemen der dena im neuen Jahr sein. Das Thema hat viel Potenzial für Kommunen, für Unternehmen, für die Energiewende. Unser Projekt ist auch europäisch eingebunden, mit Stockholm, Barcelona und Köln. Das Projekt GrowSmarter hat das Ziel, smarte Lösungen in realen Anwendungsfällen in den drei genannten Leuchtturmstädten zu demonstrieren. Stockholm steht zum Beispiel vor zwei Herausforderungen: Den Charakter der Stadt zu bewahren und gleichzeitig die Stadt weiterzuentwickeln.

+++ +++

Energiewende und Digitalisierung sind als zentrale Themen in den Kommunen angekommen. Doch welche Schritte müssen unternommen werden? Wie schafft man Klarheit und Struktur, die den Bürgerinnen und Bürgern vermittelbar ist und Erfolg messbar macht? Auf dem dena-Kongress stellen wir zwei konkrete Praxisbeispiele vor, die den digitalen Pionieren in den Städten Orientierung bieten: Die Städte Emden und Köln. Unsere Gäste:

  • Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden
  • Achim Südmeier, Vertriebsvorstand  der Rheinenergie AG, zu der auch die Stadtwerke Köln gehören
  • Dr. Bernd Koch, Leiter dezentrale Energiesysteme Siemens

Smartcity Emden

Wichtiger Baustein im Konzept für die Smartcity Emden im Jahr 2030 ist das Zusammenspiel von Windenergie, Elektromobilität und Speichertechnologien in einem intelligenten Stromnetz. Geplant sind zudem eine Reihe von Teilprojekten, die die Lebensqualität in der Region erhöhen werden, vom Breitbandinternet bis zur Emden App mit Serviceangeboten für Bürgerinnen und Bürger.

SmartCity Cologne

Köln rüstet sich für die Zukunft und setzt mit dem Projekt SmartCity Cologne auf Nachhaltigkeit. Themenschwerpunkte sind dabei die Förderung und der Einsatz erneuerbarer Energien, smarte Technologien wie Smart Meter und Elektromobilität, verschiedene Konzepte zur CO2-Reduzierung sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz.

Mit dem Projekt GrowSmarter soll der Stadtteil Köln-Mülheim als Blaupause für nachhaltige Stadtentwicklung entwickelt und etabliert werden.

Die dena ist seit Jahren im Kontext von Smart Cities aktiv, zum Beispiel bei der Roadshow energieeffiziente Straßenbeleuchtungen und anderen Beleuchtungsprojekten für Kommunen.

Mehr zum Thema kommunale Straßenbeleuchtung

+++ Begrüßung und Eröffnung des zweiten Kongress-Tags +++

„Der erste Kongress-Tag war ein voller und überaus gelungener Tag. Mit über 900 Anmeldungen hatten wir deutlich mehr als im letzten Jahr.“

Kristina Haverkamp, dena-Geschäftsführung

dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp begrüßt das Publikum und fasst die Höhepunkte des ersten Tages zusammen.

Im gestrigen Wirtschaftspanel ging es darum, dass Wirtschaft Planungssicherheit braucht. Die Energiewende wird als Chance gesehen.

Das Fazit aus unserem Politikpanel: An der Energie- und Klimapolitik hat es nicht gelegen, beim Scheitern der Sondierungsgespräche. Unser Publikumsvoting hat gezeigt: Über 50 Prozent der Kongress-Teilnehmenden sind der Meinung, dass es eigentlich klappen müsste mit Jamaika.

„Zudem ist gestern an mehreren Stellen deutlich geworden, dass Mobilität eine Achillesferse der Energiewende ist.“

Guten Morgen! Gleich geht es los: Tag 2 beim dena-Kongress