Publication Detail

Länderprofil Mazedonien. (PDF)

PUBLICATION DATE: 06/2013
FORMAT: DIN A4
Download

Mazedonien ist seit 2005 EU-Beitrittskandidat und die politische Entwicklung des Landes zielt auf den Beitritt zur EU ab. Der Energiemarkt des Landes wurde in diesem Zusammenhang seit 2004 bereits sukzessive liberalisiert und soll ab 2015 vollständig geöffnet sein.

Mazedonien ist zur Deckung seiner Energieversorgung annähernd zur Hälfte von Energieimporten abhängig. Wichtigste heimische Ressource zur Stromerzeugung ist Kohle, daneben mit rund 30 Prozent der installierten Kapazität rangiert die Wasserkraft. Um sich von den importierten Energieträgern unabhängiger zu machen, soll bis 2020 der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch auf 21 Prozent und bis 2030 auf 27,6 Prozent steigen. Zur Förderung von Strom aus Erneuerbaren wurden bereits seit längerem Vergütungssätze für Biogas-, Wind- und PV-Strom sowie Strom aus Wasserkraft geschaffen. Seit der Überarbeitung im Dezember 2011 wird zusätzlich Strom aus Biomasse vergütet.

Der Fokus beim Ausbau der Erneuerbaren liegt auf der Wasserkraft zur Stromerzeugung und auf Biomasse für die Wärmeerzeugung. Daneben sollen auch die Wind- und Solarenergie (Solarthermie und Photovoltaik) ausgebaut werden, für die die natürlichen Bedingungen ebenfalls sehr vorteilhaft sind. Weiterhin ist ein gutes geothermisches Potenzial vorhanden, das in Zukunft auch mehr genutzt werden soll.

Das Länderprofil Mazedonien gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

Related publications