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Länderprofil Estland. (PDF)

PUBLICATION DATE: 05/2013
FORMAT: DIN A4
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Estland, der nördlichste der drei baltischen Staaten, deckt seinen Primärenergiebedarf mithilfe großer eigener Ölschiefer- und Brennholzbestände. Ergänzt wird dies durch Öl- und Gasimporte. Die Liberalisierung des Strom- und Wärmemarktes ist weit vorangeschritten und die Einbindung des baltischen Energiemarktes in den westeuropäischen Energiemarkt entwickelt sich zügig.

Bis zum Jahr 2020 sollen 25 Prozent des gesamten estnischen Endenergiebedarfs durch Erneuerbare gedeckt werden (derzeit 2011: 21,2 Prozent). Um den Ausbau speziell im Stromsektor zu forcieren, wird Strom aus erneuerbaren Energien über Einspeisetarife gefördert.

Starken Kapazitätszuwachs verzeichnet das Land vor allem im Wind- und Biomassesektor. Das Windpotenzial Estlands ist in Küstennähe ziemlich beachtlich. Hier werden in 80 Meter Höhe Windgeschwindigkeiten von sieben bis zehn m/s erzielt. Des Weiteren ist das Land zu 50 Prozent bewaldet und greift speziell bei der Wärmeversorgung auf die reichhaltig vorhandene Ressource zurück.

Im Bereich der oberflächennahen Geothermie hat die Installation von Wärmepumpen über die letzten Jahre stark zugenommen. Die Technik soll verstärkt ausgebaut werden. Auch die Nutzung der Tiefengeothermie soll bis 2020 ermöglicht werden.

Das Länderprofil Estland gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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