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Länderprofil Aserbaidschan. (PDF)

PUBLICATION DATE: 03/2013
FORMAT: DIN A4
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Aserbaidschan ist eines der ältesten Ölfördergebiete der Welt und generiert einen Großteil seiner Staatseinnahmen über den Export von Erdöl. Der Energiemarkt Aserbaidschans ist nach wie vor in staatlicher Hand. Das betrifft sowohl den Erdöl- und Erdgasmarkt als auch den Strommarkt. Im Elektrizitätssektor wurden allerdings größere Privatisierungsanstrengungen unternommen und die Regierung erlaubt mittlerweile private Investitionen, so dass davon ausgegangen wird, dass bis zu zwölf Prozent der Stromerzeugung durch private Unternehmen bis zum Jahr 2015 generiert werden.

 

Im Stromsektor liegt der Anteil an Wasserkraft bei fast zehn Prozent. Andere erneuerbare Energieträger haben noch keine große Bedeutung, wenngleich das Land unbestritten über gute Konditionen für Solar- und Windenergie sowie Bioenergie und auch Geothermie verfügt. Um erneuerbare Energien zu fördern, hat die Regierung Aserbaidschans verschiedene Programme beschlossen.

 

So verabschiedete sie bereits im Jahre 2004 das State Program on Use of Alternative and Renewable Energy Sources in Azerbaijan Republic, dessen primäre Ziele die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz sind. Mit einem weiteren Programm, dem State Program for Development of Fuel and Energy Sector in Azerbaijan, soll sichergestellt werden, dass bis 2015 15 Prozent des bis dahin benötigten Stroms (Strombedarfssteigerung um vermutlich 4,5 Prozent bis 2015) durch Wasserkraft und andere erneuerbare Energien erzeugt wird.Beim Ausbau der erneuerbaren Energien ist Aserbaidschan sowohl auf einen Technologie- als auch Know-how-Transfer aus dem Ausland angewiesen, woraus sich gute Chancen auch für deutsche Unternehmer bieten.

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