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dena-MARKTMONITOR 2030: Corporate Green PPAs

Umfrage zu Perspektiven nachfragegetriebener Stromlieferverträge bis 2030

PUBLICATION DATE: 8/2019
FORMAT: DIN A4
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Unterschiedlichste Industriebranchen, Gewerbe und andere Großabnehmer können sich mit Stromlieferverträgen, sogenannten Corporate Green Power Purchase Agreements (PPAs), langfristig mit Grünstrom versorgen. Damit sind sie ein perspektivisch wichtiges Instrument für die integrierte Energiewende. Fallende Gestehungskosten für erneuerbare Energien, steigende Strompreise und höhere CO2 Preises sind Treiber dieser Entwicklung.
Doch bislang sind empirische Daten zu PPAs kaum vorhanden.

Die Umfrage der dena will den Potenzialmarkt für nachfragegetriebene grüne PPAs in Deutschland für alle relevanten Akteure aus Wirtschaft und Politik sichtbar machen. Diese erste Umfrage basiert auf der Befragung von 128 Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft. Ziel war es, Einschätzungen zum Marktpotenzial sowohl angebots- als auch nachfrageseitig zu erhalten.

Hintergrund:
Deutschland hat das Ziel, bis 2030 den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 65 Prozent zu erhöhen. Dazu werden neben den etablierten Förderinstrumenten neue Finanzierungsmodelle für erneuerbaren Strom zum Einsatz kommen müssen.

Zu den erfolgversprechendsten Instrumenten gehören PPAs als langfristige Abnahmeverträge. Auch wenn dieses Instrument in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine eher untergeordnete Rolle spielt, hat es in den letzten Monaten bereits eine Reihe von PPA-Vertragsabschlüssen gegeben. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur um die Anschlussfinanzierung für die Windenergieanlagen, die in Kürze aus der EEG-Förderung fallen (sog. Ü20). Auch im Neuanlagensegment wurden für große Freiflächenanlagen in jüngster Vergangenheit erste Projekte angekündigt.

Mehr Informationen zum Hintergrund des dena-Marktmonitors 2030: Corporate Green PPAs und alternativen Geschäftsmodellen für Erneuerbare Energien finden Sie hier.

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