Impulse für Innovationen in der Energiewelt

SET Lab

Mit dem SET Lab erhalten Start-ups mit innovativen Lösungen in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz die Chance, sich von Branchen-Insidern der dena zum Thema Energiesystem beraten zu lassen. Im SET Lab können Gründerinnen und Gründer in den direkten Austausch mit Politik, Investoren, Presse und Medien treten

und dadurch ihr eigenes Unternehmen nach vorne bringen. Gemeinsam mit diesen Akteuren erarbeiten sie Ideen und Vorschläge für innovations- und investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen. Als Sparringspartner und Trusted Advisor für Energie-Start-ups trägt das SET Lab dazu bei, dass aus frischen Ideen ein mächtiger Rückenwind für die Energiewende wird.

Wer kann teilnehmen?

  • Start-ups aus Deutschland/Österreich/Schweiz
  • mit Geschäftsmodellen in den Bereichen Energie und Klimaschutz

Wie kann ich dabei sein?

Begrenzte Teilnehmerzahl – jetzt bewerben!

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nutzen Sie dafür unser Anmeldeformular. Die Teilnahme ist kostenlos.

Warum sollte ich als Start-up teilnehmen?

  • Chance mit Entscheidern über regulatorische Anforderungen der Start-up-Welt ins Gespräch zu kommen
  • Fachdialog und Vernetzung mit Energieexperten aus Wirtschaft und Politik
  • Marketingeffekt durch aktive Einbindung in PR-Maßnahmen der dena
  • Zugang zu Investoren und Multiplikatoren
  • Aktive Partizipation in der Entscheidungsfindung und Interessenvertretung von Start-ups
  • Energiepolitischer Reality-Check für Ihr Geschäftsmodell
  • Individuelle Beratung zu  aktuellen Entwicklungen und Trends der Energiewirtschaft
  • Inputs von Experten zur Optimierung Ihres Geschäftsmodells.
     Andreas Kuhlmann
    Vorsitzender der Geschäftsführung

    Andreas
    Kuhlmann

    Wir wollen dazu beitragen, dass möglichst viele neuen Geschäftsideen den Weg zur Marktreife finden – und dadurch das Innovationstempo der Energiebranche steigern. Damit stärken wir die Energiewende und helfen den Start-ups dabei, ihre Geschäftsmodelle auf die komplexen Rahmenbedingungen des Energiemarkts hin zu optimieren.

    Programmverlauf des SET Lab

    Roundtables

    Im ersten Schritt kommen die ausgewählten Start-ups zu sog. Roundtables zusammen, bei denen unter Leitung von energiewirtschaftlichen und energiepolitischen Experten der dena die größten Hürden und Herausforderungen für innovative Geschäftsmodelle im Energiesystem identifiziert werden. Ziel ist, die Anliegen und Wünsche der Start-ups aufzunehmen, um basierend auf diesen die Innovationsworkshops zu gestalten.

    Was habe ich davon?

    • Möglichkeit meine Anliegen vorzubringen
    • Ersteinschätzung der Marktsituation
    • Bei Bedarf, Rücksprache zum Geschäftsmodell

    Innovationsworkshops

    Basierend auf den Ergebnissen der Roundtables, werden die Innovationsworkshops die größten Herausforderungen von Start-ups im Energiebereich aufgreifen. An den Innovationsworkshops werden neben den Start-ups auch Ministeriumsvertreter, etablierte Energieunternehmen sowie weitere Fachexperten teilnehmen. Das Ziel ist eine ergebnisorientierte Diskussion auf Arbeitsebene, an deren Ende möglichst konkrete Resultate stehen.

    Was habe ich davon?

    • Direkter Austausch mit Entscheidern aus der Energiewirtschaft
    • Diskussion mit politischen Vertretern auf Bundesebene
    • Hohe Visibilität des eigenen Unternehmens, auch Richtung Investoren
    • Möglichkeit die Rahmenbedingungen für das Geschäftsmodell mitzugestalten

    Dialogveranstaltung

    Zum Projektende wird eine halbtägige Dialogveranstaltung durchgeführt, die zur Kommunikation und finalen Diskussion der erarbeiteten Ergebnisse dient. Dabei sollen einem interessierten Fachpublikum aus Unternehmen und Investoren und Vertreterinnen und Vertretern der Presse die Möglichkeit geboten werden, Einblicke in die Arbeitsergebnisse zu erhalten.

    Was habe ich davon?

    • Größtmögliche mediale Präsenz

    1. Innovationsworkshop im BMWi

    Zehn Start-ups aus dem Energiebereich – darunter GreenPocket, Fresh Energy, shine, awebu und LeafTech – tauschten sich mit dem BMWi zu ihren größten regulatorischen Herausforderungen aus. Gemeinsam mit Ministeriumsvertretern und Branchenexperten arbeiteten sie an Lösungen für innovationsfreundlichere Rahmenbedingungen.

    Der Fokus dieses ersten von insgesamt vier Innovationsworkshops lag auf den Themen Datenschutz sowie Daten- und IT-Sicherheit. Einleitend zu den beiden Themenblöcken gab es Impulse von Oliver Süme, Partner und DSGVO-Experte bei der Kanzlei Fieldfisher sowie Robert Spanheimer, Referent Smart Grids & Smart Home beim Digitalverband Bitkom.

    Abschließend erläuterte Kristofer Fichtner, einer der Gründer von Thermondo, den Start-ups, worauf sie bei der Suche nach Investoren achten müssen und was Investoren generell von Start-ups aus dem Energiebereich erwarten.

    Am 11. September fand im BMWi der 3. Innovationsworkshop im SET Lab-Projekt statt. Auf der Agenda stand das Themengebiet Markt und Handel. Einführungsvorträge und Pitches halfen dabei, die Diskussion über möglichst praxisnah zu führen und gaben Input für ausgedehnte Brainstorming-Sessions. Hierin wurde unter anderem zusammengetragen, vor welche Herausforderungen die aktuelle Ausgestaltung des Energiehandels innovative und junge Geschäftsmodelle stellt – und welche Lösungen denkbar sind.

    Ein vertiefter Blick wurde auf die Frage geworfen, welche Chancen ein digitales Energie-Marktdesign bietet. Die Frage, welche Chancen ein digitales Energie-Marktdesign bietet, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kontrovers. Themenschwerpunkte der Diskussion waren außerdem die CO2-Besteuerung, die Bedeutung der Liquidität für den Aufbau lokaler Marktplätze sowie die Blockchain-Technologie.

    Roundtable mit Energiewende-Start-ups

    Welche Rahmenbedingungen brauchen Start-ups, um innovative Energiewende-Lösungen zu entwickeln? Wo liegen regulatorische Probleme? Dazu tauschen sich Gründerinnen und Gründer im dena-SETlab aus. Klingt spannend? Jetzt noch anmelden und mitdiskutieren!

    2. Innovationsworkshop im BMWi

    Der 2. Innovationsworkshop des Projekts SET Lab widmete sich Fragen der Regulierung rund um das Thema Netze, Assets und Infrastruktur. Elf Start-ups diskutieren am 30.08.2018  mit Vertreterinnen und Vertretern des BMWi aus neun Referaten, der BNetzA und des BMI. In kurzen Pitches stellten sie ihr Geschäftsmodell vor und benannten Hemmnisse aus ihrer Geschäftsperspektive – so sei z.B. der Anschluss von solaren Kleinstanlagen an das Netz in manchen Fällen erschwert. Angeregt diskutiert wurde unter anderem die Änderung von Bagatellgrenzen und ein vereinfachtes Anmeldeverfahren für diese Form der Gewinnung von erneuerbaren Strom.

    Zusammen mit Impulsen zu den Herausforderungen und Chancen für Innovationen in der Energiewelt aus dem BMWi und einer Einführung in die Funktionsweise der Anreizregulierung und Einordnung von Speicherlösungen durch die Bundesnetzagentur, bildeten die Start-up-Pitches die Grundlage für Diskussionen und Brainstormingprozesse. Abgerundet wurde der Workshop durch Vorträge der dena zum optimierten Einsatz von Speichern für Netz- und Marktanwendungen und des High-Tech-Gründerfonds zu dem gerade für Start-ups so wichtigen Thema „Investmentbedingungen und Instrumente“.

    4. Innovationsworkshop im BMWi

    21 Teilnehmende des Bundeswirtschaftsministeriums und von Start-ups diskutierten am 11.9.2018 über die spezifischen Herausforderungen junger Unternehmen in der Gebäude- und Wärmewende.

    In der Session 1 wurde über die Herausforderungen von Standards und Normierungen diskutiert. Mit Blick auf die Energieeinsparverordnung (ENEV) etwa wurde der Frage nachgegangen, wie ein einfaches, verlässliches und dynamisches Nachweissystem für energetische Anforderungen aussehen könnte. Beim energetischen Monitoring von Gebäuden tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, welche innovativen Lösungen Start-ups bereitstellen können und welche Rahmenbedingungen für digitale Geschäftsideen vorliegen müssten.

    Die zweite Session am Nachmittag behandelte Fragen der energetischen Sanierung. Beispielsweise wurde über Förderbedingungen beraten und wie Technologieoffenheit hierbei zu realisieren sei. Eine weitere Frage, bei der Behördenvertreter und Start-ups ins Gespräch kamen, behandelte die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen. Konkret wurde debattiert, welche Unterstützung erforderlich sei, um die ganzheitliche Bewertung von Wirtschaftlichkeit vornehmen zu können.

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