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Voruntersuchung zur Entwicklung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie.

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen

Die dena hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Studie zur Konzeption der Inhalte, des Aufbaus und des Ablaufs der Entwicklung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie erarbeitet.

Handlungsempfehlungen zur Erarbeitung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie.

Die Bundesregierung stellt in ihrem Energiekonzept 2010 die Notwendigkeit einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie heraus. Entsprechend hatte sie bereits im Koalitionsvertrag 2009 einen breit angelegten und technologieoffenen Ansatz angekündigt, der alle alternativen Technologien und Energieträger berücksichtigt sowie alle relevanten Akteure mit einbezieht. In diesem Sinne soll nunmehr die Kraftstoffstrategie aus dem Jahre 2004 (Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie, verfügbar über die Internetseite des BMVBS) aktualisiert, weiterentwickelt und auf ein breites, verkehrsträgerübergreifendes Fundament gestellt werden. 

Die dena wurde vom BMVBS mit der Voruntersuchung zur Entwicklung einer solchen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie beauftragt. Die Voruntersuchung wurde gemeinsam mit dem Deutschen BiomasseForschungsZentrum gGmbH (DBFZ), dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU), der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) sowie der ProgTrans AG durchgeführt.

In die Ergebnisse der Voruntersuchung flossen ebenfalls die Erwartungen ausgewählter Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie ein. Diese wurden im Rahmen einer Expertenbefragung erhoben. Wichtiges Ziel ist es dabei, den Weg zu bereiten für eine breit getragene Gesamtstrategie, die möglichst alle Verkehrsträger, Antriebe und Kraftstoffe umfasst.

Die wichtigsten Ergebnisse der Voruntersuchung wurden vor 300 Fachakteuren im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 9. Juni 2011 vorgestellt. Zentrale Ergebnisse sind:

  • Die energie- und klimapolitischen Ziele im Verkehrssektor bedürfen einer weiteren Konkretisierung.
  • Die bislang in diesem Kontext auf den Weg gebrachten Maßnahmen müssen einer kritischen Wirkungsanalyse unterzogen werden.
  • Reichen die bislang ergriffenen Maßnahmen zur Zielerreichung nicht aus, müssen zusätzliche Instrumente und Maßnahmen entwickelt und konsequent umgesetzt werden.
  • Dabei müssen alle Verkehrsträger adressiert werden: Straße (Pkw/Lkw), Luft, Schiene, Wasser.
  • Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie darf keine reine Studie werden – sie ist als Strategieprozess zu konzipieren, in dem wirksame Maßnahmen konkretisiert und im weiteren Verlauf umgesetzt bzw. nachverfolgt werden.
  • Die Einbindung eines breiten Akteursspektrums schafft nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema, sondern ist auch Voraussetzung für die Maßnahmenakzeptanz.

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