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04.11.2011

Senkung der Stromsteuer ist das falsche Signal

dena rät: Autokäufer sollten auf Pkw-Label zum Energieverbrauch achten

Zu den derzeit diskutierten Überlegungen die Stromsteuer zu senken, erklärt dena-Geschäftsführer Stephan Kohler: "Jetzt die Stromsteuer zu senken, ist genau das falsche Preissignal an die Märkte. Wir sind noch weit davon entfernt, unsere Energieeinsparziele zu erreichen. Dieser Schritt würde diese Ziele noch weiter in die Ferne rücken. Es ist richtig, darüber nachzudenken, die Verbraucher stärker zu entlasten. Deshalb fordern wir die Einführung einer steuerlichen Abschreibung von Energieeffizienzmaßnahmen, wie sie zurzeit zum Beispiel für die Gebäudesanierung im Gespräch ist. Dies würde die Verbraucher nachhaltig finanziell entlasten und den Klimaschutz in Deutschland stärken. Die Internationale Energie-Agentur hat in ihrem World Energy Outlook dargestellt, dass das Erreichen der weltweiten Klimaschutzziele zu über 50 Prozent von der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen abhängt. Auch angesichts der neuen Zahlen des US-Energieministeriums über weltweit stark steigende CO2-Emissionen sollte Deutschland als innovative Industrienation seinen technologischen Vorsprung im Bereich Energieeffizienz nutzen und ausbauen."

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