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Pressematerial

Pressehintergrundpapier EU Richtlinie

Erfolgreiches Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz in Europa.

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Stakeholderdialog Top-Runner-Strategie.
Unter der europäischen Top-Runner-Strategie wird das ...weiterlesen

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19.06.2014

EU-Ökodesign-Richtlinie trägt maßgeblich zu europäischen und nationalen Energieeffizienzzielen bei

Neue Mindestenergieeffizienzstandards sollen ab 2020 in der EU mehr als 700 TWh im Jahr einsparen

2013 verabschiedete die EU Mindestenergieeffizienzstandards für fünf neue Produktgruppen: Heizungen, Warmwasserbereitung, Staubsauger, Netzwerk-Stand-by und Computer. Bereits diese haben das Potenzial, den Energieverbrauch in Europa ab 2020 jährlich um mehr als 700 Terawattstunden (TWh) zu reduzieren. „Die EU-Ökodesign-Richtlinie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der nationalen und europäischen Energieeffizienzziele. Verbraucher profitieren zusätzlich von energieeffizienten Produkten“, so Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin Energiesysteme und Energiedienstleistungen der Deutschen Energie-Agentur (dena). „Die kontroverse Diskussion in der Öffentlichkeit zeigt jedoch, dass der energie- und klimapolitische Nutzen der europäischen Mindestenergieeffizienzstandards zu wenig bekannt ist.“

Von 2005 bis 2013 wurden auf Basis der EU-Ökodesign-Richtlinie 25 Produktgruppen reguliert. Für etwa 20 weitere Produktgruppen wird derzeit eine Regulierung durch die EU geprüft. „Da Technologie- und Marktentwicklung stetig voranschreiten, müssen auch die Ökodesign-Standards folgen und kontinuierlich angepasst werden. Nur so können die bestehenden wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale ausgeschöpft werden“, so Agricola. „Wesentliche Grundlage dafür ist der intensive Austausch mit allen Beteiligten, wie Mitgliedstaaten, Herstellern sowie Umwelt- und Verbraucherverbänden. Gleichzeitig ist es notwendig, den Nutzen von Ökodesign-Verordnungen für die Verbraucher transparent zu machen.“

Ziel der EU-Ökodesign-Richtlinie ist es, die Umweltverträglichkeit energieverbrauchsrelevanter Produkte zu verbessern. In diesem Rahmen legt die EU durch europaweit gültige Verordnungen insbesondere Mindestanforderungen an deren Energieeffizienz fest. Die EU-Ökodesign-Richtlinie ist ein wesentliches Instrument der sogenannten europäischen Top-Runner-Strategie, ebenso wie das EU-Energielabel und das EU-Energy Star-Programm.

Weitere Informationen zur EU-Ökodesign-Richtlinie im neuen dena-Pressehintergrundpapier
Die dena stellt ein Pressehintergrundpapier zur Verfügung, das umfassend über die Erfolge der EU-Ökodesign-Richtlinie informiert. Es kann unter www.top-runner.info heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema bietet das Projekt „Stakeholderdialog zur Weiterentwicklung energieeffizienter Produkte“. Es hat das Ziel, mittels Information und Dialogangeboten im Kontext der europäischen Top-Runner-Strategie die Stakeholder einzubinden. Das Projekt ist eine Initiative der dena und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Mehr unter www.top-runner.info