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dena begleitet Russland auf dem Effizienzpfad.

Am 1. und 2.Oktober 2008 fanden in St. Petersburg die deutsch-russischen Regierungskonsultationen sowie das diesjährige Treffen des Petersburger Dialogs statt. Begleitet wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, weiteren Kabinettsmitgliedern sowie einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation, zu der auch dena-Geschäftsführer Stephan Kohler zählte.

Energieeffizienz hat in Russland höchste Priorität.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den heutigen Energieverbrauch in Russland um 40 Prozent zu senken. Präsident Medwedew hat deshalb bereits im Juni einen Erlass unterschrieben, dass bis Oktober 2008 entsprechende Programme und Gesetze vorbereitet werden sollen. Mit der Umsetzung wurde der neue russische Energieminister Sergej Schmatko beauftragt.

Vor diesem Hintergrund hieß eines der zentralen Themen in St. Petersburg "Energieeffizienz". So hat im Rahmen der Regierungskonsultationen auch ein Treffen der deutsch-russischen "Strategischen Arbeitsgruppe" (SAG) stattgefunden, an der dena-Geschäftsführer Kohler in seiner Funktion als Vorsitzender der Unterarbeitsgruppe (UAG) "Energieeffizienz und REG" teilgenommen hat.

Auf dem Petersburger Dialog, einem Diskussionsforum, das die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland vertiefen und ausbauen soll, stand das Thema Energieeffizienz ebenfalls auf der Tagesordnung. Hier hatte Kohler die Gelegenheit, das von der UAG beschlossene Maßnahmenpaket vorzustellen. Darin wurden u.a. zwölf konkrete Projekte vereinbart, für deren Realisierung neben staatlichen Institutionen jeweils deutsche und russische Industrieunternehmen verantwortlich sind. Insbesondere die Projekte zur Sanierung im Wohnungsbau und in öffentlichen Gebäuden haben viele Nachfragen bei den Teilnehmern aus den Kommunalverwaltungen erzeugt.

Die Vorschläge der dena stießen in St. Petersburg insgesamt auf großes Interesse. So fand die Idee zur Gründung einer russischen Energie-Agentur nach Vorbild der dena die Zustimmung durch Medwedew. Auch das Strategieprojekt "Jekaterinenburg" wurde diskutiert, nachdem die dena bereits im Frühjahr eine Kooperation mit der Stadt vereinbart hat. Diese soll nunmehr ausgeweitet und ein Gesamtenergiekonzept für Jekaterinenburg erarbeitet werden. Angesprochen wurde in St. Petersburg auch die Bedeutung des Finanzierungsmechanismus für Effizienzprojekte durch den CO2-Zertifikatshandel (Joint Implementation). Die derzeit noch existierenden bürokratischen Hemmnisse erfordern veränderte Rahmenbedingungen, die in weiteren Gesprächen erarbeitet werden sollen.


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