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Dritter Energiegipfel: Ein echter Durchbruch für den Klimaschutz

dena-Geschäftsführer Stephan Kohler begrüßt die Ergebnisse des dritten Energiegipfels

Mit dem dritten Energiegipfel hat Bundeskanzlerin Merkel einen echten Durchbruch für den praktischen Klimaschutz erreicht und die politische und wirtschaftliche Bedeutung des Themas Energieeffizienz klar in den Mittelpunkt gestellt. Damit wurde deutlich: Eine Steigerung der Energieproduktivität jedes Jahr um drei Prozent ist nicht nur machbar, sondern politisch auch erwünscht und erforderlich. Und vor allem: Unsere Klimaziele sind mit Wirtschaftswachstum erreichbar.

Die angestrebten Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und zur CO2-Reduktion sind ohne Zweifel ehrgeizig, aber mit einem sinnvollen Mix aus Ordnungsrecht, Förderpolitik und Marktinstrumenten sind sie zu erreichen. Dafür müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Umso wichtiger ist es, dass mit den Energiegipfel-Treffen unter der Ägide von Bundeskanzlerin Merkel und mit den Bundesministern Glos, Gabriel, Steinmeier und Schavan ein Prozess angestoßen wurde, der alle maßgeblichen Akteure im wahrsten Sinne des Wortes an einen Tisch gebracht hat.

Energieeffizienz ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte – national wie international. Bundesweit kann die deutsche Industrie insgesamt 500 Millionen Euro jährlich einsparen. Sie profitiert also von einer ehrgeizigen Effizienzsteigerung – durch Kosteneinsparungen in der Produktion und konkurrenzfähige Produkte. Auch der Export von Effizienztechnologien soll jetzt einen noch höheren Stellenwert erlangen. Die deutschen Unternehmen sind hier sehr gut positioniert, d.h. sie können neue Märkte erschließen, die sehr gute Gewinnchancen bergen. Energieeffizienz ist also eine 'Win-Win-Situation" für alle Beteiligten. Gleichzeitig ist die Senkung des Energieverbrauchs auf der Nachfrageseite die beste Strategie, um den künftigen Anforderungen aus dem Emissionshandel zu begegnen.
 
Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium werden jetzt ein energiepolitisches Gesamtkonzept bis zum Jahr 2020 erarbeiten, das konkrete Maßnahmen für Energieverbrauch- und erzeugung beinhaltet und der deutschen Wirtschaft Planungssicherheit geben wird.

Die dena wird ihr Know-how und ihre Projekte in diesen Prozess einbringen  – mit unserer Initiative EnergieEffizienz für den Verbrauchsbereich Strom und mit unserer Kampagne zukunft haus für Energieeffizienz im Gebäudebereich sind wir dafür bestens aufgestellt.


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