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Die dena-Netzstudie II soll eine langfristige Perspektive zur Integration erneuerbarer Energien, insbesondere der Windenergie, in das deutsche Verbundsystem entwickeln. Ein relativ weit in die Zukunft gerichteter Blick ist notwendig, weil neuartige technische Lösungen für eine optimale Integration erforderlich werden.

Im Vordergrund der Studie stehen technische und organisatorische Lösungen für einen Anteil in Höhe von 30 Prozent der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Zeitraum 2015 bis 2020. Die Studie wird auf die Ergebnisse der (abgeschlossenen) dena-Netzstudie I aufbauen, das heißt die für eine Integration von 20 Prozent erneuerbarer Energien ermittelten Netzverstärkungs- und Netzausbaumaßnahmen werden als realisiert vorausgesetzt.
In der Studie werden im Detail untersucht:
Die Erstellung der dena-Netzstudie II wird über eine Projektsteuerungsgruppe getragen. Sie berät und entscheidet grundsätzliche inhaltliche Fragen des Vorhabens. Dazu zählen insbesondere die Methodik und die Eingangsgrößen der geplanten Arbeitsschritte. Dadurch soll eine breite Akzeptanz und hohe Qualität der Studienergebnisse erreicht werden.
Mitglieder der Projektsteuerungsgruppe sind: BARD Engineering GmbH, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bundesverband Windenergie e.V., transpower Stromübertragungs- GmbH, EnBW Transportnetze AG, EWE Netz GmbH, Offshore Forum Windenergie e.V. , Siemens AG, Amprion, Stiftung Offshore-Windenergie, Vattenfall Europe Transmission GmbH, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FFN) e.V., Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau - Power Systems e.V., VGB PowerTech e.V. und Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Die dena-Netzstudie II wird anteilig durch öffentliche und private Projektpartner finanziert. Ergebnisse werden in 2010 erwartet.