Springe direkt zu: Die Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion | Weitere Informationen, Ansprechpartner und Links | Service-Funktionen
Sie sind hier:Home > Themen > Energiesysteme

Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Energieversorgung auch zukünftig preiswert und klimaschonend sicherzustellen? Gefragt ist eine Strategie für eine nachhaltige Energieversorgung und Energieanwendung. Eine wirksame Optimierungsstrategie muss vorhandene wirtschaftliche Energieeffizienzpotenziale auf der Nachfrageseite ausschöpfen, bestehende und neue Speichertechniken in das System integrieren, den Ausbau erneuerbarer Energien forcieren und zugleich hocheffiziente dezentrale und zentrale Energieerzeugungstechnologien effizient vernetzen.
Beispiel Stromanwendung: Die Anzahl und Einsatzfelder strombetriebener Geräte und Systeme wächst – in allen Verbrauchssektoren. Das Qualitätsprodukt Strom ist die Basis für immer mehr Dienstleistungen, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Die zentrale Herausforderung ist bei gleichzeitiger Ausschöpfung aller Potenziale für eine effiziente Stromanwendung den Strombedarf preiswert, sicher und klimaschonend zu decken. Gesetzliche Mindestenergieeffizienzstandards und Markttransparenz über den Energieverbrauch der vielfältigen Anwendungen schaffen wesentliche Grundlagen für die Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale auf der Nachfrageseite.
Beispiel Stromversorgung: Anders als in der Vergangenheit wird die Zukunft ausgesprochen vielfältig. Gas- und kohlegefeuerte Großkraftwerke, kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sowie eine Vielzahl von Windkraft-, Biomasse und Photovoltaik-Anlagen werden gemeinsam den benötigten Strom erzeugen. Ziel muss es daher sein, marktfähige Lösungen für ein intelligentes System zu schaffen, das die richtigen Anreize setzt, um alle Energieeffizienzpotenziale entlang der Versorgungskette vom Verbrauch über die Verteilung und Speicherung bis zur Erzeugung zu erschließen und die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Ein derart durchdachtes System nutzt die Möglichkeiten der modernen Informationstechnik und ermöglicht zur Systemoptimierung die Kommunikation aller Systemelemente. Hierfür gilt es unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Erfordernisse zukunftsfähige Lösungen zu schaffen.
Intelligente Energiesysteme erfordern innovative Energiedienstleistungen, die effizient und wirtschaftlich die Bedürfnisse der Energieverbraucher und die Bedürfnisse der auf den verschiedenen Wertschöpfungsebenen tätigen Unternehmen befriedigen. Zugleich fordert eine EU-Richtlinie, dass zukünftig durch Steigerung der Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen alle EU-Mitgliedsstaaten ihren Endenergieverbrauch bis 2017 um 9% reduzieren. Wir erarbeiten gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden Strategien und Lösungen für moderne Energiedienstleistungen und innovative Produkte für vorausschauende Energiesysteme, um die Herausforderungen einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung zu gestalten.

Die dena-Studie PSW-Integration EE untersucht die energiewirtschaftliche Bedeutung des Baus weiterer Pumpspeicherkapazitäten und anderer Stromspeicher als wichtige Bestandteile eines flexiblen Kraftwerksparks zur Integration erneuerbarer Energien. mehr ![]()

Ab dem 1. Januar 2010 sind Messstellenbetreiber gesetzlich verpflichtet, intelligente Zähler - so genannte Smart Meter - in Neubauten und in Gebäuden einzubauen, in denen große Renovierungen durchgeführt wurden. mehr ![]()
Der Ausbau der erneuerbaren Energien stellt die Stromnetze vor neue Herausforderungen. Sie müssen optimiert, verstärkt und ausgebaut werden. Dabei gilt es, verschiedene Interessen unter der Maßgabe der Zielsetzung des Ausbaus der regenerativen Stromerzeugung aufeinander abzustimmen. Über 40 Unternehmen, Organisationen, Vereine und Initiativen haben sich zusammengeschlossen, um Handlungsempfehlungen für die Netzintegration der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. In einer Starterklärung vom 1. Dezember 2009 definieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ziele, Hintergründe und Arbeitsschritte des Forums Netzintegration Erneuerbare Energien
, an dem sich die dena aktiv beteiligt.

Auch die Bundesregierung setzt auf integrative Konzepte, die das Gesamtsystem der Elektrizitätsversorgung von der Erzeugung über Transport und Verteilung bis hin zum Verbrauch optimieren. So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierte Projekt E-Energy: IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft
aufgrund seiner herausragenden Innovations- und wirtschaftspolitischen Bedeutung auf dem IT-Gipfel 2008 zum nationalen Leuchtturmprojekt erklärt. Zentrales Ziel des Projekts ist die Schaffung von E-Energy-Modellregionen. Sie sollen zeigen, wie das große Optimierungspotenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung am besten genutzt werden kann.