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Wärme aus erneuerbaren Energien

Wer heute sein Haus saniert, sollte eine zukunftssichere und kostengünstige Wärmeversorgung wählen. Dabei sorgen insbesondere erneuerbare Energien für weitgehende Unabhängigkeit von Öl oder Gas und verringern den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase.

Energiesparende Gebäudesanierung mit erneuerbaren Energien

Stark gestiegene Preise für Heizöl oder Erdgas zeigen, dass diese Brennstoffe weder kostengünstig sind noch unendlich zur Verfügung stehen. Der effiziente Umgang mit Energie ist daher eine wichtige Aufgabe, für die bereits heute die Weichen gestellt werden müssen.  Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bereits auf ehrgeizige Klimaschutz- und Energieeffizienzziele geeinigt und somit die Frage nach nationalen Umsetzungsstrategien gestellt.

Mit den Maßnahmen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung soll der Anteil der erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung von Gebäuden gesteigert werden: von heute gut 8 auf 14 Prozent im Jahr 2020. Aus dem Marktanreizprogramm standen im letzten Jahr rund 400 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Auch 2010 wird die Förderung fortgesetzt. Zusätzlich schreibt das Erneuerbare- Energien-Wärmegesetz seit dem 1. Januar 2009 den Einsatz erneuerbarer Energien in Neubauten verbindlich vor.

Damit der Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung sowohl wirtschaftlich rentabel ist und als auch zugleich dem Klimaschutz nützt, müssen bestimmte Rahmenbedingungen beachtet werden. Denn wer heute optimal saniert, kann den Energiebedarf um über 80 Prozent reduzieren und damit Energiepreissteigerungen gelassen entgegensehen. Neben gesetzlichen Voraussetzungen wie zum Beispiel der Energieeinsparverordnung und attraktiven Förderprogrammen bedarf es einer strategisch ausgerichteten Kommunikation.

Ziel des dena-Projekts „Wärme aus erneuerbaren Energien“ ist es daher, für die relevanten Marktakteure wie Hausbesitzer, Mieter, Energieberater und andere Fachexperten umfassende Informationen rund um den Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebereich bereitzustellen. Dabei werden die fachlichen Aktivitäten durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet: Die dena informiert durch ihre Veranstaltungen und Publikationen sowie den Internetauftritt, die Klima-Hotline 0180 - 200 4 200 (6 ct je Anruf aus dem dt. Festnetz) und intensive Pressearbeit.


Unsere Partner
Unterstützt wird die dena durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

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