
Kurzinformation
Die dena-Verteilnetzstudie hat den Aus- und Umbaubedarf in den deutschen Stromverteilnetzen anhand zwei alternativer Ausbauszenarien für die erneuerbaren Energien detailliert untersucht. Die Ergebnisse belegen einen deutlichen Erweiterungsbedarf für die Hoch-, Mittel- und Niederspannungs- sowie zwischengelagerte Umspannebenen bis zum Jahr 2030.
Dokumente zum Projekt
- dena-Verteilnetzstudie (Abschlussbericht) (8.7 M, PDF)
Ausbau- und Innovationsbedarf der Stromverteilnetze in Deutschland bis 2030.
- Zusammenfassung dena-Verteilnetzstudie. (714 K, PDF)
- dena-Factsheet: dena-Verteilnetzstudie: Ausbau- und Innovationsbedarf der deutschen Stromverteilnetze bis 2030. (0.9 M, PDF)
- Positionspapier dena-Verteilnetzstudie. (280 K, PDF)
Eine erfolgreiche Energiewende bedarf der Anpassung der Stromverteilnetze in Deutschland.
- 2. Positionspapier dena-Verteilnetzstudie. (244 K, PDF)
Bedeutung der Stromverteilnetze für die sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung in Deutschland.
Video
dena-Bereichsleiterin Annegret-Cl. Agricola zu den Ergebnissen der dena-Verteilnetzstudie.
Publikationen
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dena-Verteilnetzstudie.
Deutlicher Ausbaubedarf der Stromverteilnetze in Deutschland bis 2030 notwendig.
Die Energiewende verändert das deutsche Stromversorgungssystem grundlegend. In Folge des Ausbaus der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien muss die Stromnetzinfrastruktur zur Übertragung und Verteilung erweitert werden. Dabei muss nicht nur das Stromübertragungsnetz, sondern insbesondere auch die Stromverteilnetze deutlich aus- und umgebaut werden. In den Stromverteilnetzen wird heute und zukünftig der überwiegende Teil der regenerativen Erzeugungsleistung angeschlossen. Ohne Aus- und Umbau dieser Netze kann daher die bis 2030 installierte regenerativ Erzeugungsleistung nicht vollständig für die deutsche Stromversorgung nutzbar gemacht werden.
Die dena-Verteilnetzstudie hat den Aus- und Umbaubedarf in den deutschen Stromverteilnetzen anhand zwei alternativer Ausbauszenarien für die erneuerbaren Energien detailliert untersucht. Die Ergebnisse belegen einen deutlichen Erweiterungsbedarf bis zum Jahr 2030. Darüber hinaus wurden technische Optionen zur Verringerung des Netzausbaubedarfs analysiert. Insbesondere der Einsatz innovativer Netzbetriebsmittel, die Anpassung technischer Richtlinien sowie die Abregelung der Erzeugungsspitzen dezentraler Erzeugungsanlagen könnten den Netzausbaubedarf verringern. Allerdings besteht weiterer Forschungsbedarf bezüglich der Wirtschaftlichkeit und technischen Ausgestaltung dieser Maßnahmen. Weiter zeigen die Analysen der dena-Verteilnetzstudie, dass die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen Verteilnetzbetreiber mit hohem Ausbaubedarf benachteiligen. Diese erhalten keine ausreichende Rendite für die Realisierung der notwendigen Erweiterung der Netze.
Forschungspartner
- Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Technische Universität Dortmund
- Prof. Dr. Brunekreeft, Jacobs Universität Bremen
Prüfgutachter
- Prof. Dr.-Ing. Rolf Witzmann, Technische Universität München
- Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- Prof. Dr. Helmut Lecheler, Freie Universität Berlin
Weitere Informationen












dena_news: 29.05.2013 | Berlin. Fachkonferenz 'Entwicklung der Märkte für Flexibilität in der Stromversorgung' http://t.co/S9Yqyx5y6n
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