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03.09.2012

Experten diskutierten über Kapazitätsmechanismen.

Die Rahmenbedingungen für Investitionen in konventionelle Kraftwerke werden schwieriger: Durch den zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien sinkt die Auslastung der Kraftwerke. Zugleich werden sie weiterhin benötigt, um die schwankende Leistung von Sonnen- und Windkraftanlagen auszugleichen und die Versorgungssicherheit zu Zeiten hoher Last und geringer Einspeisung aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Über Lösungsansätze zur Vorhaltung ausreichend gesicherter Kraftwerksleistung wird daher derzeit intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt der Debatte stehen dabei insbesondere zwei Ansätze: die Bereitstellung einer strategischen Reserve oder die Einführung von Kapazitätsmärkten.

Internationale Experten tauschten sich am 30. und 31. August auf einer gemeinsamen Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums und der dena über  Erkenntnisse und Pläne zum Einsatz von Kapazitätsmechanismen in anderen europäischen Ländern (Großbritannien, Schweden, Frankreich, Österreich) aus. Im Ergebnis zeigt sich: Aufgrund der spezifischen Ausgangssituationen in den Ländern wird die Notwendigkeit zum Einsatz von Kapazitätsmechanismen jeweils unterschiedlich eingeschätzt. Einig waren sich die Experten, dass der Einfluss auf benachbarte Länder und die Ziele des integrierten europäischen Strommarkts bei der Bewertung berücksichtigt werden müssen.
Ziel der Veranstaltung war es, die Erfahrungen anderer Ländern in die Debatte über die Notwendigkeit der Einführung von Kapazitätsmechanismen in Deutschland einfließen zu lassen.

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Experten diskutierten über Kapazitätsmechanismen.