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14.01.2016

„Die Energiewende braucht einen Perspektivwechsel“

dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann beschreibt im „Handelsblatt“ die zweite Phase der Energiewende und die Bedingungen für ihren Erfolg.

Die erste Phase der Energiewende ist vorbei. Die erneuerbaren Energien sind längst kein Nischenprodukt mehr und zur tragenden Säule der Stromversorgung geworden. Andreas Kuhlmann ist überzeugt: Die zweite Phase der Energiewende wird ganz anders verlaufen als das, was wir bisher kennen.

Strom, Wärme, Verkehr und Industrie, in allen Bereichen ist die Energiewende eingezogen. Wenn diese miteinander verbunden werden, können Synergien und wichtige Innovationen entstehen. Neben der Energiewirtschaft gibt es eine Vielzahl neuer Akteure, die die Energiewende mitgestalten: Start-ups mit frischen Ideen, aber auch der Kunde selbst: "Die spannende Frage der nächsten Jahre wird sein, wie wir die von der Regierung getriebene Energiewende mit der zunehmend vom Kunden getriebenen Energiewende übereinbekommen."

Es gibt also viel Potenzial für neue Geschäftsmodelle, aber auch noch eine Menge zu tun, so Andreas Kuhlmann. Denn die aktuellen politischen Rahmenbedingungen sind noch zu sehr auf die erste Phase ausgerichtet.

Zum Gastbeitrag von dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann (PDF, 103 KB)